BILDUNG wird bei uns groß geschrieben: ob frühkindliche Förderung, Ganztagsschulen, Ganztagsbetreuung oder Hochbegabten-Förderung – in Baden-Württemberg lernt man immer dazu. Darum testen auch Sie jetzt Ihr Wissen bei unserem kleinen Allgemeinbildungs-Quiz. Wissen Sie genau Bescheid, oder sind Sie manchmal auch schief gewickelt?
Frage 1 von 10
Welchem bekannten deutschen Dichter wurde in der Altstadt von Tübingen ein ungewöhnliches Denkmal errichtet?
- a) Johann Wolfgang von Goethe
- Gar nicht so übel für den Anfang: Am Fenster eines Studenten-Wohnheims in der Münzgasse 13 hängt ein Schild mit der Aufschrift „Hier kotzte Goethe“.
- b) Friedrich Hölderlin
- Nein. Zwar ist Hölderlin für gewöhnlich sehr präsent in der Stadt. Doch ungewöhnlich ist das Denkmal eines anderen Schriftstellers: Johann Wolfgang Goethe.
- c) Gottfried Benn
- Nein, Benn wurde diese Ehre nicht zuteil. Jedoch werden auch seine Werke an der Germanistischen Fakultät der Universität fleißig studiert.
Frage 2 von 10
Aus der Feder welches Schriftstellers stammt das geflügelte Wort „Die Axt im Haus erspart den Zimmermann“?
- a) Heinrich Heine
- Falsch. Der Schlag ging leider daneben.
- b) Friedrich Schiller
- Richtig. Das Zitat stammt aus dem Drama „Wilhelm Tell“. Der weltberühmte gebürtige Marbacher stellte den Klassiker im Jahr 1804 fertig – ein Jahr vor seinem Tod.
- c) Annette von Droste-Hülshoff
- Leider nein. Aber nicht so schlimm: kein Grund, alles kurz und klein zu schlagen.
Frage 3 von 10
Was kann man in Deutschland so noch nicht studieren?
- a) Popmusikdesign
- Sicher kann man das studieren. Sogar als Bachelor of Arts. Wir machen’s möglich: seit 2002 an der ersten Popakademie Deutschlands in Mannheim. Klingt doch gut, oder?
- b) Friesische Philologie
- Es mag ungewöhnlich klingen, aber das können Sie wirklich studieren. Und zwar an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel.
- c) Modernes Schwäbisch
- Richtig. So gerne wir Dialekt sprechen, finden wir es doch etwas übertrieben, daraus eine Wissenschaft zu machen. Aber wenn Sie das mal im Alltag studieren möchten: Besuchen Sie uns doch einfach. Oder noch besser: Ziehen Sie nach Baden-Württemberg!
Frage 4 von 10
Was sind „Schäufele“?
- a) Kinderspielzeug für den Sandkasten
- Leider falsch. Aber stecken Sie den Kopf nicht in den Sand. Das kann schon mal vorkommen.
- b) Eine badische Delikatesse
- Richtig. Und vor allem saulecker: Denn bei Schäufele handelt es sich um Schweineschulter, bevorzugt mit Knödeln, Kartoffelsalat oder Champagner-Sauerkraut als Beilage. Mmmmhhh ...
- c) Traditionelle Hausschuhe
- Das passt leider gar nicht. Kleiner Tipp: Wenn Sie ein Kochbuch lesen, werden Sie bald wissen, wo der Schuh drückt.
Frage 5 von 10
Welcher Planet in unserem Sonnensystem ist terrestrisch (erdähnlich)?
- a) Jupiter
- Dort würden wir Ihnen keinen Spaziergang empfehlen, da er keine feste Oberfläche hat und nur aus Gas besteht, also nein. Apropos Spaziergang: Der lohnt sich z.B. am Bodensee, im Schwarzwald oder auf der Schwäbischen Alb eigentlich immer.
- b) Mars
- Richtig. Darum ist er ein beliebtes Objekt für die Raumfahrt. Wenn Sie Ihre Chancen auf einen Ausflug dorthin erhöhen wollen, können Sie an der Universität Stuttgart Luft- und Raumfahrtechnik studieren.
- c) Saturn
- Leider nur ein Gasriese. Und furchtbar kalt: mit einer durchschnittlichen Temperatur von -139°C. Da eignet sich Baden-Württemberg als Land mit den meisten Sonnenstunden eher als Ausflugsziel.
Frage 6 von 10
Wo wurde der erste Büstenhalter in Serienfertigung hergestellt?
- a) Frankreich
- Leider falsch. Aus Frankreich stammt zwar das Wort „Dessous“, aber beim Thema Serienreife waren unsere Nachbarn echte Spätzünder.
- b) USA
- Die Amerikaner haben ihre ersten BHs mit Verstärkungen aus Knochen hergestellt. Kein Wunder, dass sie es nicht zur Serienreife brachten. Das wäre auch ein echter Knochenjob geworden.
- c) Baden-Württemberg
- Richtig. Der Baden-Württemberger Sigmund Lindauer ließ den Büstenhalter 1912 in Serienfertigung herstellen. Und hatte das kaiserliche Patent auf das erste Exemplar ohne Knochen. Frauen in aller Welt danken es ihm noch heute.
Frage 7 von 10
Wissen Sie, für was das schwäbische Städtchen Donzdorf weltweit berühmt ist?
- a) Für handgefertigte Häkelarbeiten
- Nein, da haben Sie aber kurz den Faden verloren. Ganz weit daneben.
- b) Für Heavy-Metal
- Stimmt, diese Antwort rockt. In Donzdorf sitzt die größte unabhängige Heavy-Metal-Plattenfirma der Welt.
- c) Für Schmuck
- Nein, das ist das schmucke Pforzheim. Pforzheim trägt deshalb auch den Beinamen Goldstadt. 70 Prozent der deutschen Schmuckproduktion stammen von hier.
Frage 8 von 10
Erhält man Bio-Lebensmittel, wenn man Produkte mit dem Vermerk „aus kontrolliertem Anbau“ kauft?
- a) Ja, denn der Bauer sitzt permanent neben seinem Feld.
- Das ist natürlich Quatsch.
- b) Nein, denn der Begriff ist nicht geschützt.
- Richtig. Für Bioprodukte stehen andere Siegel. Beispielsweise Bioland oder Demeter. Übrigens: Baden-Württemberg hat die höchste Quote an landwirtschaftlichen Bio-Betrieben pro Einwohner.
- c) Ja, denn alles was wächst, ist Bio.
- Das mochte irgendwann einmal stimmen, ist jedoch leider nicht mehr so. Dabei ist gerade in Baden-Württemberg die Chance, Produkte aus ökologischem Anbau aufgetischt zu bekommen, besonders hoch: Denn bei uns gibt es die meisten landwirtschaftlichen Bio-Betriebe pro Einwohner.
Frage 9 von 10
Warum treiben Eisschollen auf der Wasseroberfläche und gehen nicht unter?
- a) Damit Eisbären darauf sitzen können.
- Da hat man ihnen einen Bären aufgebunden: Das ist lediglich ein angenehmer Nebeneffekt für die Eisbären. Aber nicht der Grund.
- b) Die Luftbläschen halten die Scholle oben.
- Leider falsch. Aber oberflächlich betrachtet eine wirklich nette Vorstellung.
- c) Eis hat eine viel geringere Dichte als Wasser.
- Richtig. Übrigens: Am Bodensee ist viel Eis eher ein Jahrhundertereignis. Denn einen komplett zugefrorenen See gibt es hier nur ungefähr alle 100 Jahre.
Frage 10 von 10
Warum zerspringt auch der feinste baden-württembergische Tropfen, wenn man die Weinflasche ins Gefrierfach legt?
- a) Flüssigkeiten dehnen sich beim Gefrieren aus.
- Sie haben im Physikunterricht aufgepasst. Herzlichen Glückwunsch.
- b) Die Kohlensäure dehnt sich aus, je kälter es ist.
- Da haben wir Sie eiskalt erwischt. Wir schenken Ihnen besser mal schnell reinen Wein ein: Die sehr geringen Kohlesäuremengen des Weines lösen sich nur besser in der Kälte.
- c) Der Korken ist nicht für kalte Temperaturen ausgelegt.
- Nein, völlig falsch. Aber nicht so schlimm: In Baden-Württemberg gibt es viele Möglichkeiten zur Fortbildung.
